Diskussionsveranstaltung mit Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands
"Wir müssen kriegstüchtig werden." oder "Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden." - mit solchen und ähnlichen Aussagen reagiert unsere Bundesregierung auf den Überfall Russlands auf die Ukraine und versucht so, unsere Gesellschaft schleichend zu militarisieren.
3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen künftig direkt in den Rüstungsetat fließen, dazu kommen noch einmal mindestens weitere 1,5 Prozent für Infrastruktur, die ebenfalls militärisch ertüchtigt werden soll. Der Wehrdienst wurde - zunnächst auf freiwilliger Basis - wieder eingeführt. Zivile Schutzmaßnahmen (also Bunker usw.) oder die Ertüchtigung von Krankenhäusern für den Kriegsfall - überall wird eine Vorbereitung auf den Kriegsfall gefordert. Riesige Summen werden in solche Maßnahmen gesteckt, die für Klima- und Umweltschutz oder soziale Sicherung so viel sinnvoller investiert wären.
Wie haben es die Rüstungsindustrie und die mit ihnen verbundenen Politiker*innen geschafft, dass ein großer Teil der Bevölkerung an einen Überfall Russlands auch auf Deutschland glaubt und alles zu geben bereit ist, dass er nicht kommt? Was können wir als NaturFreunde und andere friedensbewegte Menscheng gegen eine solcher Erzählung setzen?
Gemeinsam mit Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde, wollen wir die Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg analysieren und mögliche Alternativen zur Militarisierung unserer Gesellschaft aufzeigen.
NaturFreunde Düsseldorf
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Naturfreundehäuser
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